Schlösser

Schloss Neuschwanstein

Oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen steht das Schloss Neuschwanstein. Es ist das berühmteste der Schlösser Ludwigs II. und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Das „Märchenschloss" gehört mit fast 1,5 Millionen Touristen jährlich zu den meistbesuchten Schlössern Europas. Es finden geführte Touren statt und es ist nahezu ganzjährig für Besucher geöffnet. Die idyllische Lage vor den allgäuer Alpen ist einmalig.
Weitere Informationen unter www.neuschwanstein.de.

Schloss Hohenschwangau

Direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein im Ortsteil Hohenschwangau der Gemeinde Schwangau liegt das Schloss Hohenschwangau. Im 12. Jahrhundert wurde das Schloss als Burg Schwanstein erstmals urkundlich erwähnt. Es war das Schloss der Eltern des späteren König Ludwig II. Direkt am Alpsee unterhalb von Schloss Hohenschwangau liegt das Museum der Bayerischen Könige welches die Geschichte der Wittelsbacher Dynastie erklärt.

Hohes Schloss

Zu einem Italienfeldzug Kaiser Heinrichs VII. stellte Bischof Heinrich von Augsburg "400 Mark Silbers Augsburger Gewichts" im Gegenwert von "zehn Streitrossen und zehn Geharnischten" zur Verfügung. Als Pfand erhielt er dafür die Vogtei über Füssen. Diese wurde jedoch nie ausgelöst. Bischof Friedrich II. von Zollern ließ um 1500 das Hohe Schloss zu seiner heutigen Gestalt erweitern und mit bemerkenswerter Illusionsmalerei versehen. Damit gehörte das Hohe Schloss zu den größten und bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen Schwabens. Der "Rittersaal" mit seiner prunkvoll geschnitzten Kassettendecke diente als repräsentativer Festsaal, in dem häufig Kaiser Maximilian I. mit seinem Hofstaat als Gast des Bischofs empfangen wurde.

 

Kirchen

Wallfahrtskirche Wieskirche

Im zur Gemeinde Steingaden gehörenden Ortsteil Wies im „Pfaffenwinkel“ befindet sich die prächtige Rokoko Wieskirche. Ihr vollständiger Name lautet „Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“. Ihre Gründung geht auf eine Wallfahrt zurück, die seit 1739 bestand. Sie entstand aus der Verehrung einer Statue des gegeißelten Heilands, die 1730 im oberbayrischen Kloster Steingaden angefertigt wurde. Seit 1983 ist die Wieskirche UNESCO-Welterbestätte.
Siehe auch unter www.wieskirche.de.

Kloster St. Mang

Das Kloster St. Mang ist ein ehemaliges Benediktinerkloster der Diözese Augsburg in Füssen. Seine Geschichte reicht bis in das 8. Jahrhundert zurück, als der Stadtpatron Magnus als Missionar eine Mönchszelle an dieser Stelle gründete. Heute sind in dem ehemaligen Kloster das Museum der Stadt Füssen, die Stadtverwaltung und die Stadtpfarrkirche St. Mang untergebracht. Außerdem finden im Festsaal die traditionellen „Kaisersaal-Konzerte“ und romantische Trauungen statt.

St. Coloman Kirche

Der heilige. Coloman war um die Jahrtausendwende ein irischer Pilger. Nach örtlicher Überlieferung soll er auf seiner Pilgerfahrt nach Jerusalem auch an der Stelle, wo jetzt die Schwangauer Colomans-Kirche steht, gerastet haben. Der heilige Coloman wird vor allem als Schutzpatron bei Krankheiten von Mensch und Vieh verehrt. In der Gesamterscheinung bietet St. Coloman das unverfälschte Bild einer Wallfahrtskirche aus den ersten Jahrzehnten des bayerischen Barocks. Ihre stilrein erhaltene Einrichtung und Ausstattung von Wessobrunner und einheimischen Künstlern machen neben ihrer Lage am Fuße der Schwangauer Berge den besonderen Reiz dieser Kirche aus.

Burgen

Burg Falkenstein

Die Burgruine bei Pfronten im Ostallgäu liegt auf 1.268 m Höhe und ist damit die höchstgelegene Burganlage Deutschlands. Von dort hat der Besucher einen wunderschönen Blick auf das unterhalb liegende Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Berge. 1883 erwarb König Ludwig II. die Ruine, um eine romantische Märchenburg in der Art Neuschwansteins zu errichten. Dies erwies sich jedoch weder räumlich noch architektonisch als realisierbar.

Burgenwelt Ehrenberg

Einst galt die heutige Burgenwelt als uneinnehmbares Bollwerk und war eine wichtige Zollstation zwischen der nördlichen und südlichen Handelsroute. Heute gehört die Festung Klause mit den umgebenden Burgen und Festungen wohl zu den ältesten und wichtigsten Festungsanlagen im nördlichen Tiroler Voralpenland, nur wenige Kilometer entfernt von König Ludwigs Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Burgruine Eisenberg

Hoch über dem kleinen Dorf Zell bei Eisenberg thronen in 1050 m bzw. 1040 m ü NN zwei mächtige Burgruinen: Eisenberg und Hohenfreyberg. Miteinander bilden sie nicht nur einen herausragenden Blickfang der voralpinen Gebirgs- und Hügellandschaft, sondern auch ein Burgenensemble nationalen Ranges. Beide Burgruinen sind frei zugänglich und jederzeit kostenfrei zu besichtigen.